Die Schülerinnen der Klassen 3c und 4a (im Fach Interkulturelle Kompetenz) kennen spätestens seit dem 21.10.2017 mit dem Besuch der spannenden Workshops in den Gestaltungsräumen des Renaissanceschlosses die Antwort auf diese Frage: Zucker, Giraffe und Alkohol sind Wörter arabischen Ursprungs.
Selbst entdeckend haben die Schülerinnen nach einer begleitenden Einführung in die angebotenen Themen Sichtweisen zum und Auseinandersetzungen mit dem Islam erkundet, und dies in den Bereichen „besprochen“, „bewohnt“, „beseelt“, „begrenzt“, „bekleidet“, „bedroht“, „berufen“ und „beliebt“. Fünf davon haben wir uns genauer angeschaut.

„bewohnt“: Nachbarschaft, Begegnung, Kennenlernen und ein Leben miteinander bestimmen diesen Bereich. Anhand zu öffnender Türen haben wir Geschichten von in Österreich lebenden Musliminnen und Muslimen gehört.

„beseelt“: Abraham kennen Juden, Christen und Muslime. Und wir haben uns zusätzlich mit den fünf Säulen des Islam beschäftigt: Glaubensbekenntnis, Beten, Zakat (Spende), Fasten und Pilgerreise.

„bekleidet“: Erscheinungsbild und Haltungen prägen das Zusammenleben. Wir haben uns unter anderem mit den individuellen Gründen auseinandergesetzt, warum Frau Kopftuch trägt. Auch konnten wir eine Modekollektion der Designerin Canan Ekici bewundern. Sie verbindet den österreichisch-traditionellen Kleidungsstil mit dem türkischen.

„berufen“: Beruf und Glaube: Informationen zu den sogenannten „Gastarbeitern“ der 60er und 70er Jahre, die zum Wirtschaftswachstum beitrugen, aber auch zu praktizierenden Muslimen beim Bundesheer und zu den Militär-Imamen, haben unser Interesse geleitet.

„beliebt“: Döner Kebab, Falafel und Gewürze, persische Seidenteppiche und Teetischchen. Unter anderem haben wir uns, im „Arabischen Zimmer“ des Unternehmers Anton Kainz-Bindl, auf die Spurensuche nach Gerüchen und Geschmäckern, nach dem Orient, gemacht und wissen: Er ist schon längst da.

„Diwan – Koran“ – Islam-Ausstellung auf der Schallaburg Was haben Zucker, Giraffe und Alkohol gemeinsam?
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