Bildnerische Erziehung 1B, Kreuzwegerer, Malerei auf Felsengrund

Mit malerischen Techniken schaffen wir den Eindruck eines natürlichen Felsengrundes: Ein Zeichenblatt wird mit grauer, Ocker- oder bräunlicher Farbe aus dem Aquarellkasten flächig eingestrichen und anschließend unter dem Wasserhahn wieder teilweise ausgewaschen und zerknüllt.
Nun werden nach dem Trocknen mittels Pinseln die Tiersilhouetten und geheimnisvolle Zeichen als Malerei, die von einem Volk aus alter Zeit stammen könnten mit schwarzer, weißer, roter und in erdigen Grüntönen auf dem Zeichenblatt wiedergegeben.
Die Höhlenmalereien wurden vermutlich im Magdalénien, also zwischen 17. 000 und 15.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung erstellt und stellen hauptsächlich realistische Abbilder von größeren Tieren wie Wildrinder, Auerochsen, Pferden und Hirschen dar, die zu dieser Zeit gelebt haben. Auch Nashörner und Löwendarstellungen kommen vor. Ein weiteres beliebtes Motiv sind Umrisse der menschlichen Hand.

 

 

Fotos: Sebastian Kernbauer, 1B

Auf den Spuren der Höhlenmalerei
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